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Hausärtzliche Versorgung in Schopfheim gesichert


Die Erleichterung und Freude war beim Pressegespräch spürbar - ab dem 7. Januar 2020 wird ein neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in den Räumlichkeiten der bisherigen Praxis von Frau Dr. Blessing in der Stabhalter-Flury-Straße 51 seinen Dienst aufnehmen. Dank der intensiven Bemühungen und dem hohen Maß an Engagement aller Beteiligten ist somit die Hausärztliche Versorgung von 5000 Patienten gesichert.


 
In einem Pressegespräch informierten Bürgermeister Dirk Harscher, Marianne Merschhemke (Stadträtin und Ärztin), Wolfgang Fink (Medi-Verbund) und Kai Sonntag (KVBW) über das neue MVZ.
 
Als Betreiber konnte die Kassenärztliche Vereinigung (KVBW) die MEDI-MVZ aus dem MediVerbund gewinnen. Die Ambulante Versorgung im MVZ werden die Praxisabgebenden Ärzte, ehemalige Schopfheimer Ärzte sowie neue Ärzte übernehmen. Die insgesamt 5 Ärztinnen und Ärzte sind dann beim MEDI-VZ angestellt. Auch die gesamte Verwaltung, Personalauswahl und Abrechnung übernimmt das MEDI-VZ, so dass sich die Ärzte ganz auf ihre Arbeit konzentrieren können. Ein weiteres wesentliches Merkmal ist die Ausbildung von Ärzten vor Ort, um zukünftig benötigte Personalressourcen sicherzustellen, erklärt Wolfgang Fink, Geschäftsführer von MEDI-VZ.  Was bedeutet diese Änderung für die Patienten? Fink erklärt, dass es am Anfang auch für die Patienten im Ablauf einige Veränderungen geben wird und bittet hierfür um Verständnis bis sich alles eingespielt hat. Jedoch profitieren die Patienten im Gegenzug von besseren Öffnungszeiten und mehr Wissen durch die Zusammenarbeit von 5 Ärzten im MVZ.  
 
Bürgermeister Harscher informierte, dass es sich bei den Räumlichkeiten aktuell allerdings um eine Notlösung handelt. Aufgrund der beengten Situation ist die Stadt gemeinsam mit den Betreibern und Ärzten auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten die für die nächsten 3 – 5 Jahren als geeignetes MVZ dienen sollen. Denn die Zukunft für eine adäquate Ärzteversorgung in Schopfheim wäre ein sog. Gesundheitszentrum, in dem nicht nur Allgemeinmediziner, sondern auch Fachärzte und z.B. Apotheken unter einem Dach ansässig sind.  
 
Bürgermeister Harscher bedankte sich zum Schluss bei allen Beteiligten die es ermöglichten, ein 1-Jahres-Projekt innerhalb von 3 Monaten durch ihr überdurchschnittliches Engagement zu realisieren und 5000 Patienten die Hausärztliche Versorgung damit sichern.