Aktuell

Special Olympics World Games 2023


Berlin ist im nächsten Jahr Austragungsort für die Special Olympics World Games. Menschen mit geistigen Behinderungen treten im sportlichen Wettstreit gegeneinander an. Bundesweit wurden 216 Orte als Gastgeber für die sportlichen Delegationen der Spiele gesucht. Mit einer gemeinsamen Bewerbung überzeugten auch Teltow und Schopfheims Partnerstadt Kleinmachnow und warten nun voller Spannung darauf, welche internationalen Athletinnen und Athleten sie begrüßen dürfen.

Gemeinsames Ziel ist es, damit einen Aufbruch zu initiieren für mehr Teilhabe und Anerkennung von Menschen mit Behinderung und damit den Weg zu bereiten für eine nachhaltig inklusive Gesellschaft.

Mit den Special Olympics World Games Berlin 2023, dem weltweit größten inklusiven Sportevent, wird Inklusion (be-)greifbarer. Menschen mit geistiger Behinderung werden sichtbar, Begegnungen einfacher, Austausch selbstverständlicher. Im Berliner Olympiastadion, auf dem Alexanderplatz – und dank des Host Town Programms auch in der Region TKS.
Im Juni 2023 werden bereits vor den Wettbewerbern die Athleten und Athletinnen und deren Angehörige anreisen und sich in den ausgewählten Host Towns auf das sportliche Großereignis vorbereiten. Die Gemeinde Kleinmachnow und die Stadt Teltow, die nun als Gastgeber für eine Delegation der Special Olympics World Games 2023 ausgewählt wurden, wollen ihren Gästen zeigen, wie weltoffen, tolerant und herzlich die Menschen in der Region sind.

„Mit der Teilnahme am Host Town Programm stehen wir dafür, dass Inklusion hier bereits angekommen ist und wirklich gelebt werden kann“, sagt Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert. „Gleichzeitig wollen wir natürlich den Rückenwind nutzen, den die Special Olympics dem Thema Inklusion bietet, und eine Qualitätsoffensive für Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen starten“, ergänzt er.

Amtskollege Thomas Schmidt bestätigt dies: „Das Thema Inklusion steht auch für die Stadt Teltow seit Jahren ganz oben auf der Tagesordnung. Wir können dabei auf viele Akteure zurückgreifen, die in unterschiedlichen Institutionen arbeiten. Dass Kleinmachnow und Teltow nun gemeinsam als Host Towns auftreten, bedeutet für die ganze Region einen echten Schub. Ich freue mich deshalb sehr über diese Entscheidung.“

Kleinmachnow und Teltow wollen sich den Sportler/-innen als weltoffene Orte mit vielen internationalen Bürgern und Einrichtungen präsentieren. Beide Orte sind zudem absolut sportbegeistert. Viele tausend Menschen sind in Sportvereinen organisiert oder beim Individualsport engagiert. Und auch auf bereits bestehende Kooperationen im Sinne der Inklusion, lässt sich bauen.
In Kooperation mit der Wohnstätte „Hohe Kiefer“ des Lebenshilfe e.V., für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, dem Förderverein sowie dem Talentförderzentrum der Maxim-Gorki-Gesamtschule, den „Neuen Kammerspielen Kleinmachnow“ und dem RSV Eintracht 1946 e.V., hat sich ein Organisationsteam gefunden, das die Vorbereitung der Gastgeberschaft übernehmen wird. Dabei setzen die Beteiligten darauf, noch viele weitere Partner wie Sportvereine, Schulen, Kitas und Horte, Kirchen, Gewerbetreibende mit ins Boot holen zu können, um ein breit aufgestelltes Angebot organisieren zu können, das den Athletinnen und Athleten einen optimalen Start in den olympischen Wettbewerb zu bieten. Und beide Kommunen rechnen fest mit einer Stärkung des Inklusionsgedankens in der Region. Sie setzen darauf, dass bestehende und auch viele neue Kooperationen bald fester Bestandteil des regionalen Lebens sein werden.